Der FC Herisau verabschiedet sich erhobenen Hauptes aus dem Cup

Der FC Herisau unterliegt dem FC Rebstein im Cup-Halbfinale mit 1:2.
Die Appenzeller erwischten einen denkbar schlechten Start in die Partie. Bereits nach 40 Sekunden nutzte Rebstein einen Fehler eiskalt zur frühen Führung. Nach dieser kalten Dusche fing sich die Jäger-Elf jedoch und fand zunehmend besser ins Spiel. In der 33. Minute zeigte Rebstein erneut seine Effizienz: Nach einem Fehlpass der Herisauer benötigten die Rheintaler nur wenige Sekunden, um auf 2:0 zu erhöhen.
Herisau kam deutlich entschlossener aus der Kabine und übernahm grösstenteils das Spieldiktat. Dennoch gelang es zu selten, wirklich gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. In der 60. Minute wurde der Einsatz belohnt: Der FC Herisau erzielte den 2:1-Anschlusstreffer.
In der Folge entwickelte sich eine hitzige Partie. Der Schiedsrichter rückte durch zahlreiche Diskussionen mit den Spielern zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens. Der Höhepunkt ereignete sich in der 93. Minute: Marvin Müller, der klar nicht aus einer Abseitsposition startete, wurde von Massi Tolino lanciert. Aus unerklärlichen Gründen wurde die Aktion jedoch zurückgepfiffen. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie.
Ein misslungener Start sowie mehrere fragwürdige Entscheidungen des Unparteiischen führten letztlich zur Cup-Eliminierung.
Hopp Herisau!